Petra war 38 Jahre lang heroinabhängig. 2003 kam sie von Italien nach Berlin, wo sie mehrmals versuchte einen Entzug zu machen. Die Therapieabbrüche führten dazu, dass sie manchmal in Notunterkünften schlafen musste.
- Wie schafft man nach 38 Jahren den Entzug vom Heroin?
- In welchem Mikrokosmos agieren Obdachlose?
- Warum schlafen manche obdachlose Menschen lieber auf der Straße?
| Dauer | 90 Minuten |
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| Teilnehmer | Sollten sich weniger als sechs Teilnehmende für die Tour anmelden, behalten wir uns vor, den Stadtrundgang abzusagen. Dafür bitten wir um Verständnis. Bereits gezahlte Beträge werden in diesem Fall vollständig erstattet. |
| Wichtige Informationen | Teilnahme von Pressevertreter*innen Bei einigen Touren sind möglicherweise Pressevertreter*innen dabei. Darüber informieren wir natürlich am Anfang der jeweiligen Tour. Solltest du auf keinerlei Bildmaterial erscheinen wollen, wird dies selbstverständlich respektiert und entsprechend berücksichtigt. Tourabsage Sollten sich weniger als sechs Teilnehmende für die Tour anmelden, behalten wir uns vor den Stadtrundgang abzusagen. Bereitsgezahlte Beträge werden in diesem Fall vollständig erstattet. |
Weitere Informationen
Petra Elten ist in Italien aufgewachsen, die Straßen Roms waren ihre Welt. Obwohl sie ein mondänes Leben führte, kam sie schon früh mit harten Drogen in Kontakt. 2003 begann Petra eine Entzugstherapie in Berlin. Als sie diese vorzeitig abbrach, war sie zwischen einem Therapieaufenthalt und dem anderen wohnungslos.
Auf ihrer Tour rund um den Hauptbahnhof berichtet Petra, wie sie in Berlin schließlich nach 38 Jahren den Entzug vom Heroin geschafft hat. Sie erzählt, wie der scheinbar anonyme Bahnhof für sie zum neuen Lebensmittelpunkt wurde – und beschreibt die für Außenstehende unsichtbaren Dynamiken in diesem Mikrokosmos aus Reisenden, Geschäften, Sicherheitsdiensten und Verkäufer*innen von Straßenzeitungen. Sie erklärt auch, warum Notunterkünfte für viele obdachlose Menschen wichtige Zufluchtsorte sind, andere aber auch bei Minusgraden lieber auf der Straße schlafen.