Polinas Tour ist eine persönliche Geschichte über Migration, Queerness und den russisch-ukrainischen Krieg. Es geht um eine kleine Familie, deren Liebe und Stärke ihnen hilft, sich mit Verlust und Vertreibung auseinanderzusetzen und dabei die Hoffnung zu bewahren. Auf unserem Weg erfahren wir, wie Gemeinschaft, Kunst und stille Taten der Unterstützung geholfen haben, ein neues Leben aufzubauen – einen Schritt (über die Grenze) nach dem anderen zu gehen.
- Berliner Migrationsgeschichten
- persönliche Geschichte über Migration, Queerness und den russisch-ukrainischen Krieg
- Queere Liebe in Zeiten des Krieges
| Dauer | 2 Stunden |
|---|---|
| Teilnehmer | Sollten sich weniger als sechs Teilnehmende für die Tour anmelden, behalten wir uns vor, den Stadtrundgang abzusagen. Dafür bitten wir um Verständnis. Bereits gezahlte Beträge werden in diesem Fall vollständig erstattet. |
| Wichtige Informationen | Teilnahme von Pressevertreter*innen Bei einigen Touren sind möglicherweise Pressevertreter*innen dabei. Darüber informieren wir natürlich am Anfang der jeweiligen Tour. Solltest du auf keinerlei Bildmaterial erscheinen wollen, wird dies selbstverständlich respektiert und entsprechend berücksichtigt. Tourabsage Sollten sich weniger als sechs Teilnehmende für die Tour anmelden, behalten wir uns vor den Stadtrundgang abzusagen. Bereitsgezahlte Beträge werden in diesem Fall vollständig erstattet. |
Weitere Informationen
Eigentlich wollten Polina und ihre Freundin einfach nur ihren ersten gemeinsamen Urlaub verbringen, als der russische Angriffskrieg auf die Ukraine startet. Gestrandet in Ungarn findet sich das junge Paar in einer Situation, in der alles in Frage gestellt wird. Was ist mit unseren Familien? Können wir zurück? Wollen wir noch in Russland leben? Polina wird klar: „Wir müssen nach Berlin, es ist die Stadt in der Wunder geschehen“. Und so wird aus dem Urlaub die Migration eines jungen queeren russisch-ukrainischen Paares von Moskau nach Berlin.
Polina führt auf ihrer Tour durch den Prenzlauer Berg an Orte, wo sie in Berlin Anschluss gefunden hat, und zeigt Organisationen, die sie dabei unterstützt haben. Unterwegs reflektiert sie über queeres Leben in Russland, das imperialistische Streben ihres Heimatlandes, die eigene Migrationsgeschichte und die Tücken der deutschen Bürokratie.
Polina erzählt eine spannende Geschichte, die zeigt, dass Liebe keine Grenzen kennt und stärker sein kann als Krieg. Auch wenn sie dabei nicht die Schicksale der Menschen vergisst, die für Freiheit kämpfen, ist es eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und Hoffnung schenkt.